Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf e.V.

 

 Presseberichte

 

 

 

Obstbaumschnittkurs 2019

Beim Winterschnittkurs 2019 konnte der 1. Vorsitzende Peter Müller ca. 30 interessierte Obstbaufreunde begrüßen, darunter auch einige Frauen.

 Bernhard Unser freier Mitarbeiter der Beratungsstelle für Grün, Obst und Garten des Landkreises Rastatt leitete den Kurs auf der Vereinsanlage des Obst- und Gartenbauvereins.   

 Nach der Einführung geeigneter Schnittwerkzeuge und der Demonstration des richtigen Gebrauchs dieser Werkzeuge, wurde zuerst das Einpflanzen von Beerensträuchern anhand einer Stachelbeerhecke gezeigt. Beerensträucher sollten immer etwas tiefer gepflanzt werden. Die Anwuchsstelle der Seitenstengel sollte mindestens 5- 10 cm von Erde bedeckt sein, wodurch das Wachstum von neuen Trieben begünstigt wird.

Beerensträuchern immer auslichten und die ältesten Triebe entfernen, so dass mindestens 8-12 Schenkel gleichmäßig verteilt erhalten bleiben.

Stachel- und Rote Johannisbeersträucher können grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze Johannisbeeren sowie Jostasträucher jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen.

Anschließend zeigte der Kursleiter die Besonderheiten beim Schnitt von Spindelbäumen auf M9 Unterlage. 

Der Erziehungsschnitt wurde an einem Birnenbaum demonstriert. Der Schnitt sollte immer von Oben nach Unten erfolgen. Keinesfalls dürfen beim Schneiden Aststummel („Zapfen“) im Baum stehen bleiben, da sonst Krankheiten gefördert werden. Kranke Äste müssen immer bis in das gesunde Holz zurück geschnitten werden. Birnen- und Apfelbäume sollte so geschnitten werden, dass sie einen Mitteltrieb sowie 3 bis 4 Leitäste besitzen. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

 Auf Wunsch der Kursteilnehmer wurde noch der Erhaltungsschnitt an alten und ungepflegten Bäumen erläutert.

 In der abschließenden gemütlichen Runde konnten Fragen und Erfahrungen mit dem Referenten in der Vereinshütte ausgetauscht werden.

 

 

 

 

Verleihung der Landesehrennadel

Im Rahmen des Bürgerempfanges der Stadt Rastatt am 12.April 2019 verlieh der Oberbürgermeister der Stadt Rastatt Herr Pütsch die Ehrennadel des Landes Baden- Württemberg in Silber an den Vorsitzenden des Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf  Peter Müller .

VieleJahre engaierte er sich als Schriftführer und Kassier und übernahm im Jahre 1993 den Vereinsvorsitz unter seiner Regie wurde die Vereinswiese angelegt und die Vereinshütte bei der Altrheinhalle errichtet.

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2019

Kontinuität ist beim Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf angesagt. Bei der Jahreshauptversammlung des Vereins wurden alle Verwaltungsmitglieder einstimmig wieder gewählt.
"Der warme Sommer hatte nur einen mäßigen Einfluss auf das Obst auf der Gemarkung Plittersdorf", stellte Vorsitzender Peter Müller im Geschäftsbericht fest. Insofern können die Obstbauern zufrieden sein, allerdings lasse sich ein Gewinn kaum mehr erwirtschaften, wie Müller ausführte. "Vielleicht ist dies auch ein Grund, weshalb bei der Jugend kaum mehr Interesse am Obstbau besteht", fragte sich der Vorsitzende. Neue Anregungen holten sich die Vereinsmitglieder bei einem Besuch der Landesgartenschau in Lahr, für Festlichkeiten bei der Vereinshütte wurde ein Zelt und mehrerer Festgarnituren angeschafft.
Schriftführer Rolf Köppel ließ die Aktivitäten des 157 Mitglieder starken Vereins Revue passieren. Die Mitglieder der Verwaltung führten den jährlichen Rosenschnitt auf der Gemarkung durch. "Mit ca. 20 Teilnehmern waren die angebotenen Zierschnitt- und Winterschnittkurse nur mittelmäßig besucht", bedauerte Köppel.
"Verschiedene Anschaffungen im Berichtsjahr führten dazu, dass wir ein Minus in der Kasse 2018 ausweisen müssen", referierte Kassierer Axel Dreher. Allerdings steht der Obst- und Gartenbauverein dank guter Rücklagen auf einer soliden finanziellen Basis.
Weiterhin als 1. Vorsitzender wird Peter Müller den Verein führen. Seine Stellvertretung hat Paul Uhrig inne, Rolf Köppel bleibt Schriftführer, Axel Dreher Kassierer. Als Fachberater fungiert Lothar Warth, Beisitzer sind Robert Heitz, Ulrike Klaschka und Gerhard Schmid. Die Vereinskasse prüfen Manfred Burgard und Egon Hatz.

 


Für 25-jährige Vereinstreue wurden Albrecht Kollmer, Franz Müller und Günter Haas geehrt. 40 Jahre im Verein sind Norbert Fritz und Manfred Hund.


"Ich freue mich immer auf die Bereitschaft des Obst- und Gartenbauvereins zur  Pflege der Rosen in Plittersdorf", bedankte sich Ortsvorsteher Mathias Köppel, der letztlich einen Überblick über die künftige Nutzung des "Krautlandes" gab.


Winterschnittkurs 2018

 Bei dem Winterschnittkurs am Samstag, den 24.11.2018 konnte der Obst- und Gartenbauverein ca. 20 interessierte Obstbaufreunde begrüßen.

Bernhard Unser freier Mitarbeiter der Beratungsstelle für Grün, Obst und Garten des Landkreises Rastatt leitete den Kurs auf der Vereinsanlage hinter der Altrheinhalle Plittersdorf.

Nach der Einführung des richtigen Gebrauchs der Schnittwerkzeuge, demonstrierte der Schnittkursleiter den Wurzelschnitt und das Einpflanzen von Obstbäumen auf Sämlingsgrundlage. Der Pflanzbaum sollte an einem wetterseitigen Stützpfahl mit Hilfe eines Kokosstrickes, befestigt werden. Der Stamm muss mit Schutz z.B. Maschendraht vor Hasen und anderen Tieren geschützt werden. Ein Drahtkorb um den Wurzelballen schützt vor Wühlmaus Befrass.

Pfirsichbäume sollten nach Möglichkeit als Hohlkrone“ erzogen und während der Blüte geschnitten werden. Da Pfirsich- und Kirschbäume am einjährigen Holz fruchten sollte es nach Möglichkeit nicht entfernt werden.

Der Erziehungsschnitt wurde an einem Birnenbaum demonstriert. Keinesfalls dürfen beim Schneiden Aststummel („Zapfen“) im Baum stehen bleiben, da sonst Krankheiten gefördert werden. Kranke Äste müssen immer bis in das gesunde Holz zurück geschnitten werden. Birnen- und Apfelbäume sollte so geschnitten werden, dass sie einen Mitteltrieb sowie 3 bis 4 Leitäste besitzen. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

Zu einem fachmännischen Schnitt gehört auch der Wundverschluß, wobei bei größeren Wunden ein versiegeln der Rinde ausreichend ist.

Der Kursleiter zeigte noch die Besonderheiten beim Schnitt von Spindelbäumen auf M9 Unterlage.

In der abschließenden gemütlichen Runde konnten noch Fragen und Erfahrungen mit dem Referenten ausgetauscht werden.

 

 

 

Ziergehölzschnittkurs

  Der diesjährigen Ziergehölzschnittkurs des Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf wurde wie in den letzten Jahren auf dem Gartengelände des Pflanzencenters Klingmann durchgeführt. Knapp 20 Personen, darunter einige Frauen, verfolgten den Ausführungen des Schnittkursleiters Tobias Groß. 

Neben dem Schnitt der verschiedenen Blütensträucher, Kübelpflanzen und Kletterpflanzen, ging der Kursleiter auch auf die Düngung und den  Schutz der Pflanzen ein. Hortensien werden je nach Art unterschiedlich geschnitten. Die am einjährigen Holz blühenden Rispenhortensien erhalten alljährlich im zeitigen Frühjahr einen scharfen Rückschnitt. Bei der Strauch- und Bauernhortensie werden immer nur die ältesten Triebe entfernt.  

Praktische Fragen der Teilnehmer konnten aufgrund des großen Angebots des Pflanzencenters Klingmann unmittelbar an den passenden Pflanzen demonstriert werden.  

Zum Abschluss bedankte sich der Obst- und Gartenbauverein beim Schnittkursleiter mit einem Präsent und bei den Teilnehmern mit neuem Wein und Zwiebelkuchen für den Besuch.

 

 

 

 

Winterschnittkurs 2017

 Den diesjährigen Winterschnittkurs des Obst&Gartenbauverein Plittersdorf besuchten trotz des schlechten Wetters ca. 20 Personen.

Wie in den letzten Jahren wurde der Kurs sehr kompetent von  Bernhard Unser abgehalten. Der freie Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises Rastatt, ging zuerst auf den richtigen Gebrauch der Schnittwerkzeuge ein.

Obstgehöltze brauchen ein Leben lang Pflege so der Baumwart. Mit Schnittmaßnahmen beeinflusst man die Baumstatistik, den Kronenaufbau, die Lebensdauer des Gehölzes und die Erntemenge bzw. –qualität.

 Der Erziehungsschnitt wurde an einem jüngeren Birnenbaum demonstriert. Bei der Jugendphase steht das Triebwachstum im Vordergrund. Hauptziel ist die Ausbildung einer optimalen Krone und die Überführung in die Ertragsphase. Anschließend wurde der Ertragsschnitt an einem Apfelbaum gezeigt.

 Ein Obstbaum sollte so geschnitten werden, dass er einen Mitteltrieb sowie im Idealfall 4  Leitäste besitzt. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

 Aufgrund des anhaltenden Regens konnte die geplanten Spalierobst- und Baumpflanzung nicht durchgeführt werden. Die Pflanzaktion wird am Samstag, den 9.12.2017 nachgeholt.

 Im Anschluss  an die praktischen Vorführungen gab es noch eine Fragestunde in der Vereinshütte, mit wertvollen Informationen  sowie reichlich Fachliteratur.

 

 

 

 

 

 

 

Nachlese Winterschnittkurs 2016

 Nach dem Winterschnittkurs für Anfänger, wurde am vergangenen Wochenende der Schnittkurs für Fortgeschrittene abgehalten. Der gebürtige Plittersdorfer und 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Niederbühl Bernhard Unser leitete den Kurs auf der Vereinsanlage hinter der Altrheinhalle.

 Der freie Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises Rastatt, zeigte zuerst den Erhaltungsschnitt an einem älteren Apfelbaum. Die Leitäste sollten so geschnitten werden, dass sie immer nach oben wachsen

 Pfirsichbäume sollten nach Möglichkeit als Hohlkrone“ erzogen und während der Blüte geschnitten werden. Da Pfirsichbäume am einjährigen Holz fruchten sollte es nach Möglichkeit nicht entfernt werden.

 Beerensträuchern immer auslichten, so dass mindestens 8-12 Schenkel gleichmäßig verteilt stehen bleiben. Die Anwuchsstelle der Seitenstengel sollte von Erde bedeckt sein, wodurch das Wachstum von neuen Trieben begünstigt wird. Stachel- und Rote Johannisbeersträucher können grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze Johannisbeeren sowie Jostasträucher jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen.

 In der abschließenden Runde konnten die Erfahrungen und Obstbauprobleme noch ausführlich diskutiert werden. 

 

 

 

 

 

Resümee Anfänger- Obstbaumschnittkurs

 

 Den Anfängerschnittkurs am vergangenen Samstag, auf der Obstanlage hinter der Altrheinhalle, besuchten ca. 10 interessierte Obstbauneulinge darunter auch eine Frau. Als fachkundiger Referent fungierte unser Vereinsmitglied Horst Sallinger. 

Die Obstbäume sollten so geschnitten werden, dass sie einen Mitteltrieb sowie 3 Leitäste besitzen. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

Der Erhaltungsschnitt wurde an einem ca. 20jährigen Apfelbaum gezeigt. Mit dem Schnitt sollte am besten von oben beginnend die hängenden Äste zuerst entfernt werden. Es darf nicht zu viel geschnitten werden, da der Baum sonst zu stark austreibt, lieber den Schnitt über mehrere Jahre verteilen.

Zu einem fachmännischen Schnitt gehört auch der Wundverschluß, wobei bei größeren Wunden ein versiegeln der Rinde ausreichend ist.

Der Plittersdorfer Fachreferent und Obstbaumwart ging sehr kompetent und detailgenau auf die vielen Fragen der interessierten Jungobstbauern ein.

  

 

Resümee Winterschnittkurs (Pressebericht  November 2015)

 Bei dem letzten Winterschnittkurs konnte der Obst- und Gartenbauverein ca. 25 interessierte Personen begrüßen. Der Kurs wurde auf der Vereinswiese hinter der Altrheinhalle  abgehalten. Als fachkundiger Referent  fungierte Bernhard Unser aus Niederbühl.

Der freie Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises Rastatt, demonstrierte  zuerst den Erziehungsschnitt an einem Zwetschgenbaum. Ein Obstbaum sollte so geschnitten werden, dass er einen Mitteltrieb sowie 3 Leitäste besitzt. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.  

Der Erhaltungsschnitt wurde an einem 50jährigen Apfelbaum gezeigt. Mit dem Schnitt sollte am besten von oben beginnend die hängenden Äste zuerst entfernt werden.  Es darf nicht zu viel geschnitten werden, da der Baum sonst zu stark austreibt, lieber den Schnitt über mehrere Jahre verteilen. 

Beerensträuchern sollten so ausgelichtet werden, dass das Verhältnis von Jung- zu Altschenkel ausgeglichen ist. Rote Johannisbeersträucher sollten grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze Johannisbeeren sowie Jostasträucher jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen. 

Pfirsichbäume sollten nach Möglichkeit als Hohlkrone“ erzogen und während der Blüte geschnitten werden. Da Pfirsichbäume wie auch Kirschbäume am einjährigen Holz fruchten sollte es nach Möglichkeit nicht entfernt werden.  

Zu einem fachmännischen Schnitt gehört auch der Wundverschluß, wobei bei größeren Wunden ein versiegeln der Rinde ausreichend ist. 

Der beste biologische Schutz gegen den in den letzten Jahren stark verbreiteten Frostspanner sind Nistkästen, so der Kursleiter.