Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf e.V.

 

 Presseberichte

 

Winterschnittkurs 2017

Den diesjährigen Winterschnittkurs des Obst&Gartenbauverein Plittersdorf besuchten trotz des schlechten Wetters ca. 20 Personen.

Wie in den letzten Jahren wurde der Kurs sehr kompetent von  Bernhard Unser abgehalten. Der freie Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises Rastatt, ging zuerst auf den richtigen Gebrauch der Schnittwerkzeuge ein.

Obstgehöltze brauchen ein Leben lang Pflege so der Baumwart. Mit Schnittmaßnahmen beeinflusst man die Baumstatistik, den Kronenaufbau, die Lebensdauer des Gehölzes und die Erntemenge bzw. –qualität.

 Der Erziehungsschnitt wurde an einem jüngeren Birnenbaum demonstriert. Bei der Jugendphase steht das Triebwachstum im Vordergrund. Hauptziel ist die Ausbildung einer optimalen Krone und die Überführung in die Ertragsphase. Anschließend wurde der Ertragsschnitt an einem Apfelbaum gezeigt.

 Ein Obstbaum sollte so geschnitten werden, dass er einen Mitteltrieb sowie im Idealfall 4  Leitäste besitzt. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

 Aufgrund des anhaltenden Regens konnte die geplanten Spalierobst- und Baumpflanzung nicht durchgeführt werden. Die Pflanzaktion wird am Samstag, den 9.12.2017 nachgeholt.

 Im Anschluss  an die praktischen Vorführungen gab es noch eine Fragestunde in der Vereinshütte, mit wertvollen Informationen  sowie reichlich Fachliteratur.

 

 

 

 

 

Nachlese Winterschnittkurs 2016

 Nach dem Winterschnittkurs für Anfänger, wurde am vergangenen Wochenende der Schnittkurs für Fortgeschrittene abgehalten. Der gebürtige Plittersdorfer und 1. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Niederbühl Bernhard Unser leitete den Kurs auf der Vereinsanlage hinter der Altrheinhalle.

 Der freie Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises Rastatt, zeigte zuerst den Erhaltungsschnitt an einem älteren Apfelbaum. Die Leitäste sollten so geschnitten werden, dass sie immer nach oben wachsen

 Pfirsichbäume sollten nach Möglichkeit als Hohlkrone“ erzogen und während der Blüte geschnitten werden. Da Pfirsichbäume am einjährigen Holz fruchten sollte es nach Möglichkeit nicht entfernt werden.

 Beerensträuchern immer auslichten, so dass mindestens 8-12 Schenkel gleichmäßig verteilt stehen bleiben. Die Anwuchsstelle der Seitenstengel sollte von Erde bedeckt sein, wodurch das Wachstum von neuen Trieben begünstigt wird. Stachel- und Rote Johannisbeersträucher können grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze Johannisbeeren sowie Jostasträucher jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen.

 In der abschließenden Runde konnten die Erfahrungen und Obstbauprobleme noch ausführlich diskutiert werden. 

 

 

 

 

Resümee Anfänger- Obstbaumschnittkurs

 

 Den Anfängerschnittkurs am vergangenen Samstag, auf der Obstanlage hinter der Altrheinhalle, besuchten ca. 10 interessierte Obstbauneulinge darunter auch eine Frau. Als fachkundiger Referent fungierte unser Vereinsmitglied Horst Sallinger. 

Die Obstbäume sollten so geschnitten werden, dass sie einen Mitteltrieb sowie 3 Leitäste besitzen. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

Der Erhaltungsschnitt wurde an einem ca. 20jährigen Apfelbaum gezeigt. Mit dem Schnitt sollte am besten von oben beginnend die hängenden Äste zuerst entfernt werden. Es darf nicht zu viel geschnitten werden, da der Baum sonst zu stark austreibt, lieber den Schnitt über mehrere Jahre verteilen.

Zu einem fachmännischen Schnitt gehört auch der Wundverschluß, wobei bei größeren Wunden ein versiegeln der Rinde ausreichend ist.

Der Plittersdorfer Fachreferent und Obstbaumwart ging sehr kompetent und detailgenau auf die vielen Fragen der interessierten Jungobstbauern ein.

  

Resümee Winterschnittkurs (Pressebericht  November 2015)

 Bei dem letzten Winterschnittkurs konnte der Obst- und Gartenbauverein ca. 25 interessierte Personen begrüßen. Der Kurs wurde auf der Vereinswiese hinter der Altrheinhalle  abgehalten. Als fachkundiger Referent  fungierte Bernhard Unser aus Niederbühl.

Der freie Mitarbeiter der Beratungsstelle des Landkreises Rastatt, demonstrierte  zuerst den Erziehungsschnitt an einem Zwetschgenbaum. Ein Obstbaum sollte so geschnitten werden, dass er einen Mitteltrieb sowie 3 Leitäste besitzt. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.  

Der Erhaltungsschnitt wurde an einem 50jährigen Apfelbaum gezeigt. Mit dem Schnitt sollte am besten von oben beginnend die hängenden Äste zuerst entfernt werden.  Es darf nicht zu viel geschnitten werden, da der Baum sonst zu stark austreibt, lieber den Schnitt über mehrere Jahre verteilen. 

Beerensträuchern sollten so ausgelichtet werden, dass das Verhältnis von Jung- zu Altschenkel ausgeglichen ist. Rote Johannisbeersträucher sollten grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze Johannisbeeren sowie Jostasträucher jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen. 

Pfirsichbäume sollten nach Möglichkeit als Hohlkrone“ erzogen und während der Blüte geschnitten werden. Da Pfirsichbäume wie auch Kirschbäume am einjährigen Holz fruchten sollte es nach Möglichkeit nicht entfernt werden.  

Zu einem fachmännischen Schnitt gehört auch der Wundverschluß, wobei bei größeren Wunden ein versiegeln der Rinde ausreichend ist. 

Der beste biologische Schutz gegen den in den letzten Jahren stark verbreiteten Frostspanner sind Nistkästen, so der Kursleiter.

 

 

 

 

 

 

 

Resümee Winterschnittkurs

Aufgrund des Derbys zwischen Ottersdorf und Plittersdorf konnte der Obst- und Gartenbauverein bei seinem alljährlich stattfindenden Schnittkurs am vergangenen Samstag diesmal nur ca. 20 Personen begrüßen.

Als Schnittkursleiter konnte der Leiter der Beratungsstelle für Obst- und Gartenbau des Landratsamt Rastatt Herr Kimmberger gewonnen werden.

Der Referent informierte die Teilnehmer zuerst über die neue überarbeitete EU- Pflanzenschutzverordnung. Zukünftig benötigt jede Person die Pflanzenschutzmittel anwendet einen Sachkundeausweis. Der Sachkundeausweis kann von fachkundigen Personen, z.B. Baumwarte, noch bis zum 26. Mai 2015 beantragt werden. Die Beantragung kann über das Landwirtschaftsamt oder Internet erfolgen. Wird der Termin versäumt muss unter Umständen eine neue Sachkundeprüfung abgelegt werden.

Über die Wintermonate werden wieder Baumwartkurse und Frauenschnittkurse vom Amt für Obst- und Gartenbau angeboten.

Der Befall der Obstbäume durch den Frostspanner nahm in den letzten Jahren innerhalb des Landkreises Rastatt stark zu, so der Kursleiter.

Der Erziehungsschnitt wurde an einem Zwetschen, Birnen sowie einem Quittenbaum demonstriert. Ein Obstbaum sollte so geschnitten werden, dass er einen Mitteltrieb sowie 3 Leitäste besitzt. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

An einem Apfelspindelbaum wurde die gegensätzliche Schnitttechnik zum Hoch- bzw. Halbstamm erläutert.

Zum Ende des 90minutigen Kurses ging Herr Kimmberger noch auf den Schnitt von Beerensträuchern ein. Sie sollten so ausgelichtet werden, dass mindestens 8-12 Jungschenkel gleichmäßig verteilt stehen bleiben. Stachel- und Rote Johannisbeersträucher sollten grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze Johannisbeeren sowie Jostasträucher jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen.

 

Für das Studium zu Hause wurde noch reichlichFachinformation zum Nachlesen bereitgestellt.

 

 

Bei dem Ziergehöltzschnittkurs des Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf am Samstag, den 11.10.2014  konnte der erste Vorsitzende Peter Müller  ca. 30 Personen, darunter auch mehrere Frauen, begrüßen.

Der Kursleiter Tobias Gross von der Fa. Klingmann stellte die Pflanzen und die Räumlichkeiten für den Kurs zur Verfügung.

Aus Platzgründen ist es ratsam Kübelpflanzen direkt vor dem Einlagern auf Form zu schneiden, die langen unförmigen und abgeblühten Triebe werden zurück geschnitten. Der fachgerechte Schnitt wurde unter anderem am Trompetenbaum, echte Akazie, Flieder, Rispenhortensien, Bauernhortensien, Schmetterlingsbaum, Strauchmalven, Zitrusfrüchten und Rosen demonstriert.

Bananenpflanzen die über den Winter im freien verbleiben, sollten nach dem ersten Frost auf einer Höhe von 1-1,5m zurückgeschnitten werden und gut mit Laub oder Komposterde eingepackt werden. Des Weiteren gab der Schnittkursleiter noch nützliche Tipps zum Pflanzenschutz.

Anschließend dankte der 1. Vorsitzende dem Referenten Tobias Gross.  

In der abschließenden Runde, mit kostenlosem Zwiebelkuchen und neuem Wein, konnten noch reichlich Fragen an den Kursleiter gestellt werden.

 

 

 

 

Der alljährlich vom Obst und Gartenbauverein veranstaltete Frauenabend wurde dieses Jahr von der Plittersdorferin Lucia Fritz durchgeführt.

Für das Thema des Abends „Quanten in Bewegung“  interessierten sich ca. 50 Personen.   

Bei der von Fr. Fritz angewandten Methode können körperliche und seelische Beschwerden, die z. B. durch traumatische Ereignisse hervorgerufen wurden, wieder  gelöst werden. Durch die Berührung zweier Punkte werden Impulse in das Energiesystem gegeben und die blockierten Quanten wieder in Bewegung gebracht.

Schwierige Situationen können bereits  im Vorfeld mit Hilfe der Quanten gelöst werden.

Durch verschiedene Beispiele aus der Praxis bekamen die Zuhörer einen guten Einblick in dieses interessante neue Gebiet.  

Des weiteren stellte sich die Referentin den Fragen der Anwesenden.

 

 

Resümee Frauenabend 2013

Der alljährlich vom Obst und Gartenbauverein veranstaltete Frauenabend wurde dieses Jahr von der anerkannten Krankengymnastin und Osteopathen Frau Margret Burkard durchgeführt.  Für das Thema des Abends „Osteopathie“  interessierten sich ca. 45 Personen einschließlich ein paar wenige Männer.

Die Referentin Fr. Burkard, die vor kurzem eine Praxis in der Schulstraße eröffnete,   freute sich über ihre erstmalige Vorstellung in Plittersdorf. Bei ihrem Spezialthema Osteopathie geht es um die Lehre der Knochen und des Bewegungsapparates und um die Ursachen von Blockaden zu erkennen und zu beseitigen. Die Diagnose und Therapie erfolgt ausschließlich durch ertasten des menschlichen Gewebes mit den Händen und durch erspüren der Bewegungseinschränkungen. Durch spezielle Techniken wird diese Einschränkung dann wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Desweiteren stellte sich die Referentin den Fragen der Anwesenden und führte auch Behandlungen aus ihrem Berufsalltag vor.

 

 

 

 

 

Der alljährlich vom Obst und Gartenbauverein veranstaltete Frauenabend wurde dieses Jahr vom Leiter des Amtes für Obst- und Gartenbauamtes des Landratsamt Rastatt durchgeführt. Für das Thema des Abends „Pflanzung und Pflege von Balkon- und Gartenpflanzen“ interessierten sich ca. 30 Personen.

Der Referent Hr. Kimmberger zeigte in seinem Diavortrag zahlreiche Bilder von Balkon- und Hausblumen sowie verschiedene Mustergärten aus der Region.

Die reichblühenden Petunien können in Balkonkästen, Pflanzkübeln, Schalen und Ampeln gepflanzt werden. Petunien gibt es in fast allen Farben, zur Europa Meisterschaft kommen sie sogar in den Nationalfarben in den Handel.

Geranien sind sehr robust, unempfindlich und überdauern auch mal eine Trockenperiode.

Fuchsien bevorzugen halbschattige oder schattigen Standorte, wenn sie reichlich mit Nährstoffen versorgt  werden blühen sie besonders  üppig.

Desweiteren gab der Referent nützliche Tipps zur Pflege und Schädlingsbekämpfung und beantwortete die Fragen der Zuhörer.  

Zum Schluss bedankte sich der Obst- und Gartenbauverein bei dem Vortragenden mit dem Jubiläumsgeschenk und bei den Zuhörern mit einer  Frühlingpflanze für das Kommen.

 

50 Jahre Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf

Rastatt-Plittersdorf (ar). „Mit Gott fang an“, so lauteten die ersten Worte, die Schriftführer Leo Butz vor 50 Jahren über die Gründungsversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Plittersdorf in das Protokollbuch geschrieben hatte. Mit einem Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrer Richard Baumann, eröffnete der Verein am Samstagabend sein Festwochenende. Im Mittelpunkt des Festbanketts in der Altrheinhalle standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder.

79 Personen gründeten am 7. Januar 1961 den Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf und wollten eine rund 12 Hektar große Obstanlage bewirtschaften. Zwischenzeitlich hat der Verein bereits Hunderte von Bäumen und Sträuchern im Rastatter Ortsteil Plittersdorf gepflanzt und erfüllte sich vor zwei Jahren den Wunsch eines neuen, rund 22 Hektar großen angepachteten Vereinsgeländes sowie eines Geräteschuppens an der Altrheinhalle.

Zum Festabend, der musikalisch vom Musikverein Plittersdorf unter Leitung von Norbert Fritz sowie vom Gesangverein Liederkranz unter Leitung von Horst Engelhard und von Alica Köppel an der Violine umrahmt wurde, überbrachten 12 Plittersdorfer Vereine ihre Gratulation in Form von beeindruckend gestalteten Dekorationsbuden, die die Altrheinhalle zierten. Durch das Programm führte Daniela Galant.

Die Glückwünsche des Landratsamtes überbrachte Kreisfachberater Uwe Kimberger. Die Glückwünsche der Stadt Rastatt überbrachte Bürgermeister Arne Pfirrmann, der das ehrenamtliche Engagement lobte, das die Mitglieder des Jubelvereins im Bereich der Ortsverschönerung und zum Erhalt der Kulturlandlandschaft leisteten. „Ihr Wirken kommt der gesamten Dorfgemeinschaft zugute“, bemerkte Pfirrmann, der unter anderem an die über 2.500 gepflanzten Blumenzwiebeln im Ort erinnerte. Bleibende Spuren habe der Verein in Plittersdorf hinterlassen und maßgeblich an der Dorfentwicklung mitgewirkt, bemerkte Ernst Kopp, Kreisvorsitzender des Obst- und Gartenbau Kreisverbandes Rastatt-Bühl. Er forderte dazu auf, nicht nur Obst und Beeren zu erzeugen, sondern auch das Wissen über die Verarbeitung an die jüngere Generation weiterzugeben.

„Der Obst- und Gartenbauverein und seine Mitglieder gehören zu denen, die nicht nur reden, sondern ganz einfach Eimer, Besen und Heckenschere nehmen und sich nützlich machen“, lobte Ortsvorsteher Mathias Köppel den Verein, der auch die öffentlichen Grünanlagen in Plittersdorf pflegt. Eine Urkunde überreichte er an Vorsitzenden Peter Müller, der die Geschicke des Vereins seit 1993 lenkt. Weitere Glückwünsche überbrachten Ulrika Müller-Hoss, Vorsitzende des Turnvereins, im Namen aller Plittersdorfer Vereine sowie die Vertreter der befreundeten Gartenbauvereine.

Müller konnte im Rahmen des Festabends zahlreiche Mitglieder für ihre Jahrzehnte lange Treue zum Verein ehren. Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden geehrt Klaus Burster, Peter Müller und Stephanie Müller. Gewürdigt wurden Helmut Burgard, Helmut Burster, Karl Butz, Herbert Dürr, Alois Fritz, Karl Greiser, Max Groß, Egolf Knöpfel, Emil Köppel, Herbert Meisch, Artur Riel und Werner Müller, die dem Verein seit 50 Jahre die Treue halten. Besonders gewürdigt wurden die Gründungsmitglieder Erich Butz, Eugen Butz, Gerhard Fritz, Kurt Fritz, Siegfried Fritz, Walter Fritz, Hubert Greiser, Herbert Hense, Emil Meisch, Franz Müller, Kurt Müller, Reinhard Müller, Walter Müller, Hans Nold, Hermann Nold, Heinz Oberle und Alois Vögele. Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Werner Oberle, Konrad Müller und Rudi Reuter, der seit 1987 bis heute in der Vorstandschaft aktiv ist.

Am Sonntag wurde in der Altrheinhalle der 50. Geburtstag des Obst- und Gartenbauvereins mit viel Musik weitergefeiert. Für Unterhaltung sorgten „The Happy Twins“, die Ottersdorfer Dorfmusikanten und die Clogging-Gruppe des Plittersdorfer Turnvereins.

 

Auftakt zur 50jährigen Jubiläumsfeierlichkeiten des Obst- und Gartenbauverein

Baumpflanzaktion am Floriansbildstock in Plittersdorf

 Zum Auftakt  der 50jährigen  Jubiläumsfeierlichkeiten des  Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf  wurde am vergangenen Freitag, den 18.03.2011  im Beisein des Ortschaftsrates, auf dem Altrheindamm beim Floriansbildstock, ein Kastanienbaum gepflanzt.

Der an dieser Stelle  vor einigen Wochen mutwillig abgesägte Baum  wurde nun wieder ersetzt und   so das Ensemble an dieser Stelle wieder vervollständigt. Der Verein setzt mit dieser Aktion eine vor 25 Jahren am Spielplatz „Lange Straße“ begonnene Tradition wieder fort.

Der Ortsvorsteher Köppel bedankte sich bei dem Vorsitzenden Peter Müller und wünschte dem Verein ein gutes Gelingen und viel Freude und Erfolg bei den bevorstehenden Aktivitäten im Festjahr 2011.

 

 

 

 

Der alljährlich vom Obst und Gartenbauverein veranstaltete Frauenabend wurde dieses Jahr von Tobias Gross Inhaber des Pflanzen Center Klingmann bestritten.

Knapp 40 Personen folgten der Einladung des Vereins.

Der Referent informierte und zeigte seltene Stauden wie den Erdbeerbaum mit seinen rosa Blüten, seltene Pfingstrosen kombiniert mit Artischocken oder den Papiermaulbeerbaum  aus China.  Der Chinesische Blumen Hartriegel welcher bei uns nur selten zu sehen ist, besitzt  schöne Zierfrüchten  und Blüten. Der Indigostrauch aus dem Himalaya ist eine hübsche Schmetterlingsblüte und ein Dauerblüher über den ganzen Sommer.  Beim Chinesische  Petersilienbaum  wachsen die Kräuter auf Bäumen, die zarten grünen oder violetten Triebe geben herzhaften Gerichten eine einzigartige Note.

Alle gezeigten Stauden und Ziergehölze können bei uns mit etwas Glück gut wachsen so der Referent Tobias Gross.

 

Zum Schluss bedankte sich der Obst- und Gartenbauverein bei dem Fachmann  mit einem Geschenk und bei den Zuhörern mit einem Frühlingsboten für ihr Kommen.

 

In der abschließenden Runde wurde noch reichlich Fachliteratur zum Nachlesen zur Verfügung gestellt.

 

 

Abschließend bedankte sich der 2. Vorsitzende des Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf  Paul Uhrig  bei der Referentin mit einem Blumengebinde und bei den Zuhörern mit einem Frühlingsgruß für ihr Kommen.

 

 

 

 

 

Am 07- 08.01.2009 veranstaltete der Obst- und Gartenbauverein, gemeinsam mit der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Baden- Württemberg, den ersten Mottorsägen-Grundlehrgang in Plittersdorf.  Der theoretische Teil des Kurses wurde in dem neuen  Vereins- Geräteschuppen und der praktische Teil im  Wald abgehalten. Am ersten Tag lernten die 17 Teilnehmer den Aufbau und die Funktionsweise der Motorsäge kennen. Das schärfen der Sägekette sowie die Wartung und Pflege der eigenen Motorsäge konnte unter fachkundiger Anleitung geübt werden. Viel Wert legt die Berufsgenossenschaft an die Arbeitssicherheit, die Ergonomie und an die Unfallverhütung.  

Am zweiten Tag ging es dann in den Wald um die zuvor gelernte Fälltechnik, unter fachkundiger Überwachung und Anleitung der Lehrgangsleiter, in der Praxis selbst anzuwenden. Als Fälltechnik wurde die Stütz- und Haltebandtechnik angewendet. Nur mit vollständiger persönlicher Schutzausrüstung dürften die  Teilnehmer Bäume fällen.  Zur Schutzausrüstung gehört ein Schutzhelm mit Gehöhr- und Gesichtsschutz, Schnittschutzhosen, Schutzhandschuhe und  Sicherheitsschuhe. Trotz der tiefen Temperaturen, während des zweitägigen Forst- Grundlehrganges, machte es den Teilnehmer viel Spaß das erlernte in die Praxis umzusetzen.

Zum Abschluss des Kurses konnten alle Teilnehmer den begehrten Forst- Grundlehrgangsschein von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft  entgegen nehmen. An dieser Stelle noch einen herzlichen Dank an die die vier Lehrgangsleiter  der Berufsgenossenschaft Karlsruhe,  sowie an den Forst der das Waldgebiet zur Verfügung stellte.

 

 

Großes Interesse  beim Frauenabend (Pressebericht März 2008)

 Der alljährlich vom Obst und Gartenbauverein veranstaltete Frauenabend stand dieses Jahr unter dem Motto  Klangmassage. Die ehemalige Plittersdorferin Jasmin Jung  führte die ca. 60 interessierten Personen, die bis auf ein paar wenige Männer ausschließlich aus Frauen bestanden, in dieses exotische Thema ein. 

In der Klangmassage liegen uralte Erkenntnisse  über die Wirkungen von Klängen, die schon vor über 500 Jahren in Indien Anwendung fanden, zu Grunde. Diese Erkenntnisse wurden von Peter Hess wiederentdeckt, verfeinert und weitergegeben. Die Klangmassage ist eine der schönsten Möglichkeiten den Körper zu erfahren, so Fr. Jung. Ist der Körper frei von Blockaden fließen Klangschwingungen ungehindert hindurch. In der Klangmassage geht es darum das gesunde im Körper zu stärken und Erleichterung zu bekommen.

Nach der theoretischen  Einführung durch Fr. Jung, gab es anschließend eine praktische Vorführung mit Hilfe einer Person aus dem Publikum. Hierbei wurden die verschiedenen Klangschalen (Herzschale, Kopfschale, Beckenschale, Gelenkschale und Universalschale) auf dem Körper der Zielperson verteilt und anschließend gezielt angeschlagen. Beim Anschlagen durchdringen die sanften Schwingungen den Körper und lockern alte Verhärtungen, Verspannungen  und Blockaden im Körper. So können z.B. Schulter und Nackenverspannungen gelöst, Kopfschmerzen gelindert oder auch Bluthochdruck gesenkt werden. Durch den angenehmen und entspannenden Klangraum der Klangschalen und ihren sanften Schwingungen erfolgt eine wohltuende Massage im Körper die für Entspannung sorgt. Über den Reiz der Vibration kommen alle Körperhohlräume, d.h. alle Knochen, das Gewebe, die Organen, kurz alle Zellen in Schwingungen und begünstigen dadurch die Selbstheilungskräfte. Eine einzige derartige Behandlung dauert im Schnitt ca. 30-45 Minuten.

 

 

 

Resümee Unterhaltungsabend (Pressebericht Januar 2008)

 

 

 

Zufrieden zeigte sich der Obst- und Gartenbauverein mit der Anzahl von ca. 70 Personen,  die den Unterhaltungsabend am letzten Samstag besuchten.

 

Nach einjähriger Pause wurde die traditionelle Veranstaltung  wieder im Gasthaus „Zum Anker“ in Plittersdorf durchgeführt.

Den ersten Teil des Abends gestaltete der Hobbyfotograf Norbert Meisch mit seiner professionellen Diavorführung über die örtlichen Jubelfeste der letzten 20 Jahre. Gestartet wurde mit den Höhepunkten des 100jährigen Jubiläumsumzugs des Musikvereins Plittersdorf im Jahre 2007. Anschließend ging es über die 75 Jahrfeier des Fußballvereins, dem 100jährigen Jubiläum des Männergesangvereins, zu der 1275 Jahrfeier Plittersdorfs und schließlich zum 50jährigen Schützenfest.  Viele der Anwesenden konnten sich selbst auf dem einen oder anderen Bild wieder erkennen. Auf den Lichtbildern zu dem  11jährigen PNC- Umzugs im Jahre 1988 und der 75 Jahrfeier des Turnvereins Plittersdorfs im Jahre 1987 mussten die Besucher schon sehr genau hinschauen um den ein oder anderen wiederzuerkennen. Mit großem Beifall wurde der Hobbyfotograf schließlich verabschiedet.

Bei der anschließenden  Tombola gab es für die Gäste wieder zahlreiche Preise zu gewinnen. An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an die privaten Spender, die örtlichen Geschäfte sowie die örtlichen Banken für die zahlreichen Sachspenden.

 

Einen weiteren Höhepunkt des Abends setzte die Theatergruppe der KJG-Plittersdorf mit Florian Knöpfel, Chantal Cotten, Nina Kraft, Tiemen Glatt und  Svenja Lorenz mit dem Schwank „Der Fehltritt des Herrn Blümchen“. Matthias Uhrig zeigte sich für die Regie verantwortlich. Im Hintergrund waren Melanie Oberle und Nadja Deißler als Souffleusen tätig.  Bei diesem Stück ging es um einen Familienvater der 22 Jahre unberechtigt und unwissentlich Alimente an seine eigene Frau bezahlte. Mit riesigem Applaus und feuchten Augen wurde diese tolle Truppe von den Anwesenden gefeiert. 

Resümee Winterschnittkurs (Pressebericht Dezember 2007)

 Bei dem Winterschnittkurs am vergangenen Samstag konnte der Obst- und Gartenbauvereins über 30 interessierte Obstbaufreunde begrüßen. Der Kurs wurde auf dem Wiesengelände hinter der Altrheinhalle und im Hausgarten von Fam. Schnatterer durchgeführt.

Als fachkundiger Referent  fungierte wie im letzten Jahr Hr. Meier aus Altschweier.

Bevor der Kursleiter zu der praktischen Demonstration überging bekamen die Teilnehmer noch eine theoretische Einführung in der richtigen Pflege von Obstgehölzen und Sträuchern.

Das Schneiden von Beerensträuchern wurde an Johannisbeer-, Josta-  und Stachelbeersträuchern im Hausgarten von Fam. Schnatterer demonstriert.

Johannisbeersträuchern sollten auf mindestens 8-12 Jungschenkel ausgelichtet werden, die möglichst gleichmäßig verteilt werden sollten. Rote Johannisbeersträucher sollten grundsätzlich angeschnitten werden, Schwarze jedoch nicht, da sie am einjährigen Holz tragen. Jostasträucher sollten wie Schwarze Johannisbeersträucher geschnitten werden.

Der Erhaltungsschnitt wurde an einem Pfirsichbaum erläutert. Pfirsichbäume sollten nach Möglichkeit während der Blüte und als „Hohlkrone“ erzogen werden.  

Der Erziehungsschnitt wurde an Apfel- und Quittenbäumen gezeigt.

Keinesfalls dürfen beim Schneiden  Aststummel („Zapfen“) im Baum stehen bleiben, da sonst Krankheiten gefördert werden. Kranke Äste müssen immer bis in das gesunde Holz zurück geschnitten werden.  Ein Obstbaum sollte so geschnitten werden, dass er einen Mitteltrieb sowie 3 Leitäste besitzt. Die Leitäste sollten nicht in einem Quirl beieinander stehen, sondern am Stamm gestreut sein und die gleiche Höhe besitzen.

Zu einem fachmännischen Baumschnitt gehört unbedingt auch das Verschließen der Wunden mit Wundverschluß.

In der abschließenden Runde konnten die Erfahrungen und Obstbauprobleme mit dem Fachreferenten Hr. Meier diskutiert werden. Ebenso wurde verschiedene Fachliteratur zum Nachlesen zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

 Anstelle des alle zwei Jahre stattfindenden Sommerfestes hatte diesmal der Obst- und Gartenbauverein zu einem bayrischen Theaterabend, mit der aus Funk und Fernsehen bekannten Theatergruppe „Pfundtner`s Bayerischer Bühne“,  in die Altrheinhalle Plittersdorf eingeladen.

 

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Peter Müller startete die fünfköpfige Theatergruppe mit dem Dreiakter „Liebe macht blind“. In dem Stück ging es um eine Familie in einem kleinen bayerischen Dorf die sich über den Besuch ihrer bisher noch nie gesehenen Cousine freuten. Überrachend sagte die Cousine jedoch  auch diesmal wieder ab und wurde deshalb durch eine Schauspielerin ersetzt, die nun so manche Klippe zu umschiffen hatte. 

Den rund  200 Besuchern (der Verein hätte sich etwas mehr örtliche Resonanz gewünscht)  wurde   ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Abend mit der bekannten „Pfundtner`s Bayerischer Bühne“ geboten.  In der zweieinhalb Stündigen Aufführung hatten die Pfundners so manche Überraschung zur Freude und zum Spaß der Gäste parat. Zu dem Theaterensemble gehörte auch eine kleine Musikgruppe die die Zuhörer in den Pausen unterhielt.

 

 

Frauenabend (Pressebericht, März 2007 )

Der alljährlich vom Obst und Gartenbauverein veranstaltete Frauenabend, am 14.3.07  stand unter dem Motto  Homöopathie. Frau Luba Gasperini Heilpraktikerin aus Gaggenau führte die ca. 50 interessierten Frauen und auch ein paar wenige Männer,  in die traditionelle Naturheilkunde ein.

Als Vater der Homöopathie gilt Samuel Hahnemann, durch Forschungen und Selbstversuche hat er das homöopathische Prinzip vor mehr als 200 Jahren wiederentdeckt.

Substanzen oder Medikamente, die in hoher Dosierung eine ähnliche Krankheit verursachen würden, werden aufbereitet und in wesentlich kleinerer Menge verabreicht. Durch Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte wird der Körper bei der Heilung unterstützt,  so Frau Gasperini.  

Bei den in der Homöopathie verwendeten Ausgangsstoffen handelt es sich zum überwiegenden Teil um Pflanzen. Es werden aber auch Mineralien, Metalle und sogar tierische Produkte verwendet. Die Ausgangsstoffe sind oft giftig (Tollkirsche, Arsen, Bienengift) und erzeugen dosisabhängig Nebenwirkungen. Homöopathisch aufbereitet werden die Ausgangsstoffe nur in sehr geringer Menge verabreicht. Es wird den neuen Mischungen aber durch die intensive Verschüttelung oder Verreibung eine neue Kraft vermittelt. Zum Beispiel verursacht die Tollkirsche Halsschmerzen, Übelkeit, Benommenheit, Kopfschmerzen und starke Krämpfe. Homöopathisch aufbereitet in abgeschwächter Form wird diese Tollkirsche als Belladonna unter anderem gerade gegen diese Beschwerden eingesetzt.

In dem über einstündigen Vortrag berichtete Frau Gasperini aus ihrer 18jährigen Praxis Erfahrung auf diesem Gebiet und beantwortete ebenso kompetent  die Fragen der Zuhörer. 

Zum Schluss bedankte sich der Vorsitzende Peter Müller bei der Heilpraktikerin über den äußerst gelungenen und interessanten Abend, mit einem Blumengebinde.

Mit einer Frühlingspflanze vom Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf wurden die anwesenden interessierten Zuhörer schließlich verabschiedet.

 

 

 

 

 

Mitgliederversammlung 2006 (Pressebericht, April 2006)

Weiterhin auf der Suche nach geeigneter Vereinswiese

Nach wie vor ist der Obst- und Gartenbauverein Plittersdorf in Gesprächen mit der Stadt Rastatt hinsichtlich der Pacht eines entsprechenden Grundstücks als Vereinswiese. Bei der Jahreshauptversammlung betonte Vorsitzender Peter Müller, dass die bisherige Wiese für die Installierung eines Bolzplatzes vorerst freigegeben wurde.

„Wir wollen der Plittersdorfer Jugend nicht im Wege stehen“, so Müller, „allerdings gestalte sich die Suche schwierig, da im Rieddorf die meisten Grundstücke wegen Natur- und Landschaftsschutz das Erstellen einer Vereinshütte nicht zulasse“. Mit Blick auf die Jubiläumsfeierlichkeiten im Jahre 2005 kam auch auf die Mitglieder mehr Arbeit als gewöhnlich zu. Abschließend appellierte der Vorsitzende an die Mitglieder auch 2006 verstärkt auf Schädlinge, wie den Frostspanner, zu achten. „Stichproben zeigen, dass auch der kalte und lange Winter den Schädlingen anscheinend nichts anhaben können“, so Müller abschließend.

Nach wie vor beliebt bei den Mitgliedern und auch der Plittersdorfer Bevölkerung sind die angebotenen Veranstaltungen, wie Schriftführer Rolf Köppel referierte. Winter- und Rosenschnittkurs wie auch der Unterhaltungs- und Frauenabend sind gut besucht. Seit kurzen ist der Verein auch mit www.ogv-plittersdorf.de im Internet präsent.

Nach dem Kassenbericht von Thomas Knöpfel standen letztlich noch Ehrungen auf dem Programm. 25 Jahre hielten dem Obst- und Gartenbauverein Egon Köppel, Hilda Thoma und Rudi Reuter die Treue. Zu neuen Ehrenmitgliedern wurden Hubert Greiser und Josef Strickfaden ernannt.

 

Abschließend dankte Ortsvorsteher Mathias Köppel den Mitgliedern für das Engagement bei der Pflege verschiedener Grünanlagen. Bezüglich der neuen Vereinswiese, so Köppel letztlich, sei für Mitte April ein Besichtigungstermin anberaumt.

Von  der Heilkraft unserer heimischen (Un-)Kräuter fasziniert   (März 2006)

Der diesjährige Frauenabend stand unter dem Thema „Wildkräuter in Feld und Garten“ oder „Kräuter zwischen Haustür und Gartentür“. Frau Marianne Knörr- Groß Heilkräuterfachfrau aus Ottersdorf  überzeugte, die über 80 interessierten Personen im äußerst gut besetzten Gasthaus „Zum Anker“ in Plittersdorf, mit ihrem Vortrag.

Viele Pflanzen, die wir in unserem heimischen Garten auf Grund ihrer Hartnäckigkeit  als Unkräuter bezeichnen, besitzen Inhaltsstoffe die viele menschliche Leiden heilen oder verbessern helfen. Die Heilwirkungen von über 25 unserer heimischen Kräuterpflanzen wurden von Fr. Knörr-Gross fachmännisch erläutert. So hilft z.B. der Ackerschachtelhalm gegen Haarausfall, Bronchitis oder Lungenerkrankungen. Bärlauch der in unseren Auenwäldern stark beheimatet ist, wirkt  blutreinigend und hilft gegen Durchfall und Schlafstörungen. Beinwell hilft gegen Entzündungen, Verstauchungen und regt die Kallusbildung bei Knochenproblemen an. Selbst die Brennnessel, die bei uns als hartnäckiges Unkraut verschrieen ist, wirkt stoffwechselanregend, blutreinigend, steigert die Abwehrkräfte und hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit. Das Gänseblümchen, das  jeder bei uns kennt, hilft bei Haut- und Atemwegserkrankungen, ist stoffwechselanregend und blutreinigend. Selbst der Giersch, der wenn er sich einmal im Hausgarten angesiedelt hat, kaum noch  zu beseitigen ist, besitzt Heilkräfte die gegen Gicht helfen.  Der Löwenzahn, der auch  fast in jedem Hausgarten auftaucht, hilft gegen Nierenerkrankungen und wirkt stoffwechselanregend.  Die Blüte der Schlüsselblume wirkt im Tee als schleimlösend, reizlindernd und beruhigend. Der Spitzwegerich, der oft an unseren Wegrändern zu finden ist, hilft gegen Wunden, Insektenstiche und auch bei Magen und Darmproblemen. Die Königskerze wirkt gegen Atemwegserkrankungen, Reizhusten, Ohrenschmerzen und Allergien, so  die Heilkräuterfachfrau.

Von fast allen erläuterten Heilkräutern konnten selbsterzeugte Proben in Form von Tee, Salben , Öle oder Brotaufstriche erworben bzw. probiert werden. 

Nach dem faszinierenden und sehr informativen Vortrag lernten die Anwesenden unsere heimischen (Un-)Kräuter von einer ganz anderen Seite kennen.

 

 

 

Resümee „Pfundtners Bayrische Bühne“ in Plittersdorf  (Pressebericht, Oktober 2007)

 

Unterhaltungsabend mit buntem Programm

 

Resümee Motorsägen- Grundlehrgang, Januar 2009

 

Resümee  Sommerschnittkurs

Nach mehrjähriger Pause hatte der Obst- und Gartenbauverein dieses Jahr wieder zu einem Sommerschnittkurs eingeladen. Der Einladung folgten 17 interessierte Personen.

Als fachkundiger Referent  fungierte der Leiter der Beratungsstelle des Landratsamts Rastatt, Hr. Kimmberger. 

Der sommerliche Schnitt wurde vom Kursleiter an den Obstbäumen hinter der Altrheinhalle demonstriert. Mit ihm kann man den jährlichen starken Zuwachs einzelner Triebe, die für den Kronenaufbau nicht benötigt werden und auch nicht zu Fruchttrieben herangezogen werden sollen, begrenzen. Bereits Anfang Juni, nach Abschluss der ersten starken Wachstumsphase im Frühjahr, haben sich oft zahlreiche Wasserschosse oder Wasserreiser gebildet. Sie sollten unbedingt frühzeitig entfernt werden da sie zu viele Nährstoffe, die dann dem Fruchtansatz nicht zur Verfügung stehen, verbrauchen.

Am besten reißt man die Wasserschosse mit der Hand mitsamt der Ansatzstelle ab. Auf diese Weise wird auch der Astring beseitigt, aus dessen schlafenden Augen andernfalls bald neue Wasserschosse heranwachsen würden. Die Rosette des 2-jährigen Holzes sollte man stehen lassen.

Vor dem Schneiden sollten die beim Winterschnitt angelegten Stützhölzer und Seile auf Beschädigungen überprüft werden so Kimmberger.

Anschließend ging der Leiter der Beratungsstelle noch auf die biologische Schädlingsbekämpfung mit Hilfe von  Brennnessellösungen ein. Brennnesseln sind die Futterpflanze des Marienkäfers.

Kirschen sollten am besten nach der Ernte geschnitten werden, dann ist auch kein Wundverschluss notwendig.

In der abschließenden gemütlichen Runde wurden noch so manche Fachfragen diskutiert.

 

Frauenabend, Februar 2010 

Rechtzeitig zum Beginn der kommenden Pflanzperiode hatte der Obst- und Gartenbauverein die interessierten Gartenfreunde, mit dem Thema Gemüseanbau im Hausgarten, eingeladen. Annähernd 60 Personen folgten der Einladung ins Gasthaus Zum Anker in Plittersdorf.

Die Referendarin Frau Dütsch- Weiß von der Beratungsstelle des Amtes für Obst- und Gartenbau des Landratsamt Rastatt, gab sowohl den Anfängern im Gemüseanbau wie auch den Profis zahlreiche Tipps und Hinweise für einen erfolgreichen Anbau im Hausgarten.

Pflanzen wie rote Beete, Mangold, Zucchini sind sehr einfach anzubauen, wobei man Gemüse wie Melone, Artischocken oder Schwarzwurzel lieber erst nach genügend praktischen Erfahrungen anbauen sollte. Tomaten sollte man im Mai in das Freiland bringen und sehr tief einpflanzen. Stabtomaten sollten regelmäßig ausgegeizt werden, damit sie den Haupttrieben nicht die Kraft für die Fruchttriebe rauben. Desweiteren bekamen die Zuhörer von der Referendarin noch nützliche Informationen gegen die Tomaten- Braunfäule.

Zur Bodenverbesserung sorgt ein  Umgraben mit dem Spaten  für eine gleichmäßige belüftete und lockere Humusschicht.  Vliese schützen junge Bodenpflanzen und halten auch zahlreiche Schädlinge vom Gemüse ab.

Weiterhin ging Fr. Dütsch- Weiß noch auf die wirkungsvolle  Bekämpfung auf natürliche Art und Weise von Schädlingen, sowie auf  den Schutz von Gemüse- Krankheiten ein.

Zum Schluss bedankte sich der Obst- und Gartenbauverein bei der Fachfrau  mit einem Blumengebinde und bei den Zuhörern mit einem Frühlingsboten für ihr Kommen. Mit großem Applaus über den äußerst  interessanten Abend wurde die Referendarin von den  Anwesenden schließlich verabschiedet.

 

 

Rückblick zum Frauenabend, März 2009 

 Der alljährlich veranstaltete Frauenabend hatte dieses Jahr ein für den  Obst- und Gartenbauverein untypisches Thema auf dem Programm.

Die Gemeindereferendarin der kath. Pfarrgemeinde Plittersdorf stimmte die ca. 30 Personen, die bis auf ein paar wenige Ausnahmen ausschließlich aus Frauen bestanden, mit einer Meditation in die vorösterliche Fastenzeit ein. Leichter leben lernen, wesentlicher werden, zu sich selber finden war das Thema des Abends.

Mit der ca. einstündigen biblischen Brunnengeschichte „die Frau aus Sichar“ versuchte  Kathrin Klatt die inneren Grundwerte die unserem Leben Sinn geben, aufzufrischen.  Mit großer Aufmerksamkeit und Interesse wurde die Geschichte der Samariterin, mit der Begegnung Jesus am Brunnen, von den Anwesenden verfolgt.

 

Frauenabend 2011: Seltene Staudenpflanzen und Ziergehölze

 

Resümee Frauenabend 2012

 

Zum Schluss bedankte sich der Obst- und Gartenbauverein bei der Vortragenden mit einem Blumengebinde und bei den Zuhörern mit einem  Frühlingboten für das Kommen.

 

Resümee Frauenabend 2014

 

Rückblick Ziergehöltzschnittkurs

 


 

 

Resümee Frauenabend